Symbolbild
Bootsklimaanlagen von Sinclair

Klimaanlage
fürs Boot.

Wenn sich der Rumpf den ganzen Tag aufgeheizt hat, wird es auch nachts unter Deck nicht mehr kühl. Fest eingebaut und seewassergekühlt: kühlen im Sommer, entfeuchten gegen Spak, heizen in den Übergangszeiten.

Sechs Leistungsstufen von 5.000 bis 24.000 BTU.

Bordcheck

In fünf Punkten geklärt:
Passt sie an Bord?

Vier davon prüfen Sie an einem Nachmittag selbst. Nur der erste Punkt entscheidet wirklich darüber, ob ein Festeinbau auf Ihrem Boot infrage kommt.

Einbauort
Entscheidet alles Ist ein trockener Stauraum frei? Freiraum: mindestens 50 mm rundum So prüfen Sie es: unter der Salonbank, unter der Koje oder in der Backskiste nachmessen.
Das Gerät steht nicht sichtbar in der Kabine, sondern in einem geschlossenen Stauraum. Maschinenraum und Bilge scheiden aus, die Anlage muss vor Dämpfen geschützt sein und darf nicht direkt auf dem Schiffsboden stehen. Sie sollte so tief wie möglich sitzen.
Luftführung
Selbst messbar Kommt die Kaltluft nach oben? Freiraum vor dem Einlassgitter: 10 cm So prüfen Sie es: Weg vom Stauraum bis unter die Kabinendecke abgehen, enge Bögen zählen.
Kalte Luft sinkt, deshalb gehört das Auslassgitter so hoch wie möglich in die Kabine und das Einlassgitter so tief wie möglich und nah am Gerät. Zwei enge 90-Grad-Bögen im Luftkanal können den Luftstrom um bis zu 25 Prozent reduzieren. Der Lüfterblock lässt sich um 180 Grad drehen.
Seewasser
Selbst messbar Ist Platz für Borddurchlass und Pumpe? Pumpe: mindestens 305 mm unter der Wasserlinie So prüfen Sie es: Pumpenplatz auch bei Krängung unter Wasser, Saugkorb nah am Kiel.
Die Anlage gibt ihre Wärme ans Seewasser ab. Dafür braucht sie einen eigenen Borddurchlass mit Absperrventil, einen Seewasserfilter und eine Pumpe. Die Pumpe ist nicht selbstansaugend. Der Saugkorb sitzt nach vorn gerichtet und wird von keiner anderen Pumpe mitbenutzt.
Kondensat
Selbst messbar Wohin läuft das Kondenswasser? Bis ca. 1,9 Liter pro Stunde So prüfen Sie es: Gefälle vom geplanten Einbauort nach unten zum Pumpensumpf.
Die Kondensatschale ist 50 mm tief, PE-beschichtet und hat vier Ablaufpunkte. Der Schlauch wird vom Gerät nach unten geführt. Das Kondensat direkt auf den Schiffsboden abzulassen ist nicht vorgesehen.
Stromversorgung
Selbst messbar Was liefert die Landstromsäule? 50 Hz und 60 Hz möglich So prüfen Sie es: Absicherung am Liegeplatz und in den Häfen Ihres Reviers.
Jede Anlage braucht ihren eigenen Sicherungsautomaten, bemessen nach den Angaben auf dem Typenschild. Werden zwei oder mehr Geräte verbaut, lässt sich für jedes ein eigenes Startintervall einstellen, sodass die Kompressoren nach einem Stromausfall nicht gleichzeitig anlaufen.
Alles geprüft und es passt?

Dann bleibt nur noch die Frage nach der richtigen Leistung und die hängt an der Kabinengröße, der Verglasung und Ihrem Revier.

Zu den sechs Modellen

Gut zu wissen: Die Anlage gibt ihre Wärme ans Seewasser ab und arbeitet deshalb nur, wenn das Boot im Wasser liegt. Steht es im Winterlager an Land, bleibt sie ohne Funktion.

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